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Das war der RWS Shooty Cup 2022

Vergangene Woche war es endlich so weit – in diesem Jahr fand der RWS Shooty Cup wieder im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Sportschießen in München statt. Für zwei unserer vier teilnehmenden Schützen ging es zum ersten Mal auf die Olympia-Schießanlage. 

Wie in den vergangenen Jahren schossen die Mannschaften, bestehend aus zwei Luftgewehr- und zwei Luftpistolen-Schülerinnen und -schülern, eine Qualifikationsrunde aus je 20 Schuss. Die acht besten Mannschaften qualifizierten sich dann für das Finale. Wie für den RWS Shooty Cup üblich, wurde das Finale durch Athletinnen und Athleten aus den Nationalkadern Gewehr und Pistole bestritten.

Auch wenn zwei der vier RSB-Schützen schon zuvor auf der Anlage waren, ging es nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde mit einem Rundgang über das riesige Gelände los. Dabei konnten sie nicht nur die Zelte der anderen Landesverbände sehen, sondern auch Aussteller, Schützen und die verschiedenen Schießstände. Es war echt aufregend, so viele Schützen aus so vielen Landesverbänden zu sehen – die Besten in ganz Deutschland und unsere vier RWS Shooty Cup Teilnehmer sollten jetzt zu ihnen gehören.

Nach dem Rundgang war dann Zeit für ein Treffen bei der DSJ. Dort gab es die bekannten RWS Shooty Cup Shirts und es wurden Fotos gemacht. Neben den Shirts wurden zudem Stoffbeutel ausgehändigt, in denen noch coole Kleinigkeiten wie Sonnenbrillen für die Schützinnen und Schützen drin waren. Nach dem offiziellen Fotoshooting der DSJ kam auch Rheini für sein eigenes Fotoshooting. Rheini konnte es sich nicht entgehen lassen, ein Foto mit seinen vier Schützen zu machen und war ziemlich aufgeregt.

Das Blatt wendete sich aber, als der Einzug in die Halle anstand. Besonders eine Schützin war ziemlich aufgeregt, doch der große grüne Drache kümmerte sich um die Schützlinge und führte sie selbstsicher in die Halle. Alle Rheinländer:innen jubelten ihnen zu, was ein sehr cooles Gefühl war.

Endlich war es so weit. Die ganze Vorbereitung sollte sich nun auszahlen und die Aufregung ein Ende haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Shooty Cups nahmen ihre Stände ein und konnten endlich das machen, wofür sie den ganzen weiten Weg aus dem Rheinland angereist sind: Sie durften schießen. Und wie sie geschossen haben. Ohne Waffenprobleme oder Störungen konnten sie alles zeigen, was sie bereits gelernt hatten. Sie haben alles gegeben und sind mit echt guten Ergebnissen vom Stand gegangen.

Doch selbst die Schüler:innen sind in ihrem jungen Alter schon selbstkritisch und hatten höhere Erwartungen an sich, doch alle Außenstehenden waren begeistert von ihren Leistungen. Leider hat es nicht für das Finale gereicht, jedoch war es trotzdem ein super Wettkampf und eine tolle Erfahrung. Nach dem Wettkampf ging es dann zum Limo-Empfang, wo es Getränke und Hotdogs zur Stärkung gab.

Der RWS Shooty Cup ist für jede Schützin und jeden Schützen eine sehr prägende Erfahrung. Es ist häufig der erste große Wettkampf, oder sogar der erste Besuch in München. Auch die Atmosphäre ist etwas ganz Besonderes. Die Schützen werden beim Einlaufen vorgestellt, es läuft laute Musik und es herrscht eine tolle Stimmung. Bei jeder Zehn wird geklatscht, die Unterstützung und Anfeuerung der Zuschauer aus den Landesverbänden ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu spüren. In diesem Jahr war es besonders schön, Schützinnen und Schützen als Spitzenschützen zu sehen, die vor einigen Jahren noch selbst am RWS Shooty Cup teilgenommen haben.

Nun zu unseren Schützen:

Unsere beiden Pistolenschützen waren Lydia und Yannis. Lydia ist 14 Jahre alt und von der SGes Hehn 1910 e.V. Für sie war es der zweite Shooty Cup, an dem sie teilnehmen durfte. Sie ist im Landeskader und hat unter anderem in diesem Jahr auch an der Jugendverbandsrunde teilgenommen, wo sie sehr erfolgreich war. Auch an der Deutschen Meisterschaft hat Lydia letztes Jahr bereits teilgenommen und dabei sehr gut abgeschnitten.

Yannis ist ebenfalls 14 Jahre alt und von der SSGi Koblenz-Asterstein 1962 e.V. Er hat zunächst Gewehr geschossen und war bereits mit dem Lichtgewehr bei den Deutschen Meisterschaften, hat dann jedoch zur Pistole gewechselt. Durch den Wechsel hat er nicht nur den Spaß am Schießsport wieder gefunden, sondern erzielt auch super Ergebnisse. Auch Yannis hat schon an Jugendverbandsrunden teilgenommen.

Unsere Gewehrschützen waren Julian und Emma. Beide sind vom Verein St. Helena Xanten. Julian ist 13 Jahre alt und seit dieser Saison im Landeskader.

Emma ist 12 Jahre alt und belegte bei den Bezirksmeisterschaften in diesem Jahr den 1. Platz. Auch beim Norddeutschland-Cup im vergangenen Jahr war sie sehr erfolgreich.

Es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir von diesen Schützen hören werden. Sie sind noch sehr jung und haben großes Potential. Wir sollten gespannt bleiben, was aus ihnen wird.

Fotos: Rheinische Schützenjugend

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