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Inklusion im Rheinischen Schützenbund

Im Rheinischen Schützenbund wird Inklusion gelebt.

Inklusion bedeutet, jeder Mensch gehört ganz natürlich dazu. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Jeder kann mitmachen. Das ist Inklusion.

Auch bei uns im Schießsport können alle mitmachen!!!

Bis 2013 wurden die Ergebnisse der Sportler mit Behinderungen getrennt von den Sportlern ohne Behinderungen bei Meisterschaften gewertet, für Sportler mit Behinderungen gab es eine separate Klasse, die sich „Versehrtenklasse“ nannte.

Seit 2013 können Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderungen gemeinsam uneingeschränkt an den Ligen des Deutschen Schützenbundes teilnehmen. Damit dies auch auf allen Meisterschaftsebenen möglich ist, wurde das Regelwerk für den Schießsport, die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes, überarbeitet. Mit der Ergänzung um den Teil 10, der den „Schießsport für Menschen mit körperlicher Behinderung“ regelt, ebnete der DSB offiziell der Inklusion den Weg in den Schießsport ab dem 15.Lebensjahr.

Im Rheinischen Schützenbund wird Inklusion gelebt. Bestes Beispiel hierfür ist Kevin Zimmermann.  Er ist aktiver Schütze in der Bundesligamannschaft des Wissener Schützenvereins und startet im Rollstuhl bei der Bundesliga. 

Auszug aus der Sportordnung:

Menschen mit Behinderungen, die beim Schießen Hilfsmittel benutzen wollen, stellen über ihren Verein beim zuständigen Kreis einen Antrag auf Klassifizierung mit hinreichender Begründung unter Beifügung der Beweisunterlagen.

Der Kreis (im Bezirk 09 der Bezirk)  reicht diesen Antrag an den Landesverband weiter. Dieser reicht den Antrag an seinen vom DSB anerkannten Klassifizierer weiter, der nach Begutachtung der Sportlerin/des Sportlers die notwendigen Hilfsmittel festlegt.

Die Klassifizierung erfolgt nach schießsportspezifischen Gesichtspunkten. Der DSB bescheinigt die Hilfsmittel im Hilfsmittelausweis.

Ab der Landesverbandsmeisterschaft ist die Klassifizierung für Menschen mit körperlicher Behinderung des Deutschen Schützenbundes zwingend vorgeschrieben.

Leider fehlt es an barrierefreien Schießständen - aber wir arbeiten daran. Siehe auch das Beispiel des Bonner Vereines, der mit staatlicher Unterstützung eine behindertengerechte Toilette errichtet hat: Erstes RolliWC bei den Schützen in Bad Godesberg

 

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