Zum Hauptinhalt springen

Zwei Titelgewinne bei den Deutschen Meisterschaften Vorderlader

Vom 22.07. – 24.07.2022, an dem traditionell heißesten Wochenende des Jahres, fand der Auftakt zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften (DM) 2022 für die Vorderladerschützen in Pforzheim statt.

Wie in fast jedem Jahr dominierten auch hier wieder die Schützinnen und Schützen des Württembergischen, Pfälzischen, Hessischen und Bayerischen Landesverbandes. Dennoch trotzen die Schützinnen und Schützen des Rheinischen Schützenbundes e.V. 1872 (RSB) dieser Übermacht und rangen diesen Landesverbänden immerhin zwei Gold- und eine Bronzemedaille ab, die am Ende zu einem siebten Platz im Medaillenspiegel führte.

Den erfolgreichen Auftakt machte am ersten Wettkampftag Patrick Meyer (Brühler SC 70 e.V.) mit dem Perkussionsrevolver. Mit 136 Ringen belegte er den dritten Platz und sicherte sich somit die erste Medaille.

In der Disziplin Perkussionsrevolver waren immerhin zwei Damen der St. Seb. SBr. Villip e.V. im Bereich der Urkundenvergabe. Martina Becker erreichte mit 124 Ringen den sechsten Platz. Marita Buhr betrachtete ihren fünften Platz mit 127 Ringen lediglich als Aufwärmtraining für ihren Deutschen Meistertitel, den sie sich am Folgetag mit souveränen 138 Ringen in der Disziplin Perkussionspistole bei den Damen holte. Diese Ringzahl führt auch gleichzeitig zu einem neuen Landesrekord.

Die Perkussionspistole ist eindeutig die Disziplin des RSB, denn auch die zweite Goldmedaille für das Rheinland gab es in dieser Disziplin und zwar wieder für Patrick Meyer (Brühler SC 70 e.V.) mit hervorragenden 142 Ringen.

Am letzten Wettkampftag erreichte Patrick Meyer (Brühler SC 70 e.V.) mit der Steinschlosspistole mit 132 Ringen noch den fünften Platz.

Ein wenig Pech hatten die Gewehrschützen des RSB. So verpasste der Landesreferent Vorderlader, Bernd Krahforst (St. Seb. SBr Villip e.V.), nur ganz knapp mit einem Ring den ersten Platz in der Disziplin Perkussionsgewehr und landete am Ende mit 144 Ringen auf dem undankbaren vierten Platz. Die drei Erstplatzierten hatte alle 145 Ringe erzielt. Hier entschied letztlich die geringere Abweichung des vom Mittelpunkt der Scheibe am weitesten entfernt liegenden Schusses.

Im Perkussionsfreigewehr erreichte Hansjörg Esser (ASGes der Stadt Euskirchen) mit 143 Ringen zumindest noch eine Platzierung im Urkundenbereich.

Neben diesen erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der RSB noch mit weiteren 44 Schützinnen und Schützen aus 23 Vereinen mit insgesamt 107 Starts in 11 Disziplinen vertreten. Diese erzielten noch zahlreiche gute Platzierungen im Mittelfeld.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass neben den schießsportlichen Erfolgen auch die Atmosphäre und die Gespräche und der Austausch am Rande bzw. nach den Wettkämpfen die insgesamt sehr gute Stimmung in der Vorderladerfamilie ausmachen und alle Teilnehmer bereits jetzt mit Freude und Schweißperlen auf die DM im nächsten Jahr schauen. Vorher gibt es hoffentlich noch ein zahlreiches Wiedersehen beim Deutschland-Cup am 17.+18.09.2022 in Darmstadt.
Foto(s): Bernd Krahforst

Haben Sie Feedback für uns?

Ihr Kommentar wird verbandsintern an die zuständige Person/Gruppe weitergeleitet und nicht auf der RSB-Webseite veröffentlicht.