Zum Hauptinhalt springen

Im Gespräch mit Präsident Palm über die Impulse der Beitragskommission

Der Gesamtvorstand des Rheinischen Schützenbundes hat in seiner Sitzung vom 21.03.2021 einen ersten Bericht der Beitragskommission des Rheinischen Schützenbundes zur Kenntnis genommen. Es wurde der Beschluss gefasst, auf Grundlage der bisherigen Beratungsergebnisse der Beitragskommission in eine Information der Mitgliedsvereine einzusteigen. Zu dem weiteren Verfahren steht Präsident Willi Palm Rede und Antwort.

RSB: Herr Präsident, zuerst einmal die Frage, die sich sicherlich viele stellen: Ist die Art und der Umfang der Beitragserhöhung nach den Beratungsergebnissen der Gesamtvorstandssitzung jetzt als Vorschlag für die Delegiertenversammlung im Herbst endgültig?

Willi Palm: Auf keinen Fall! Ich bin sehr zufrieden mit der sehr breit angelegten Arbeit der Beitragskommission. Wir haben eine Kommission gebildet, in der bereits unterschiedlichste Verbandsgruppierungen teilgenommen haben. Vom Großverein bis zum kleinen Verein, vom Bogensport- über den Mehrsparten- bis hin zu traditionsverbundenen Schießsportvereinen, vom Norden bis hin in den Süden – 15 ganz unterschiedliche Mitglieder dieser Arbeitsgruppe haben sich wirklich über ganz viele unterschiedliche Facetten des Wirkens unseres Verbandes sehr tiefgreifende Gedanken gemacht. Ich glaube, dass uns in der Gesamtvorstandssitzung ein umsetzbarer Vorschlag auf den Tisch gelegt wurde. Aber es steht auch fest, dass wir im Verband eine breit angelegte Diskussion über die zukünftige Ausrichtung und Arbeit des Verbandes anstoßen müssen, um dann zum Ergebnis zu kommen: ja, diesen oder jenen Beitrag ist mir der Verband auch wert. Insbesondere dann, wenn es nach acht Jahren Beitragskontinuität auch um die Frage nach Beitragserhöhungen geht.

Ich wünsche mir auch eine deutliche Zustimmung unserer Mitglieder zu der Frage, welche Leistungen der Verband weiterhin oder auch zukünftig als Dienstleistung für unsere Mitglieder erbringen soll.

RSB: Wie soll dieser Partizipationsprozess funktionieren?

Willi Palm: In der 18. und 19. Kalenderwoche wollen wir in eine breit angelegte Information unserer Vereine in Form von in drei in den Gebieten Süd, Mitte und Nord stattfindenden Diskussionsveranstaltungen einsteigen. Diese Veranstaltungen werden Corona-bedingt natürlich in Form von Videokonferenzen stattfinden müssen. In den Veranstaltungen wird das uns von der Beitragskommission vorgestellte Konzept der Vereinsbasis vorgestellt. In der Videokonferenz selbst und im Anschluss können Fragen und Kritik geäußert werden. Danach wird sich die Beitragskommission noch einmal mit den Impulsen aus den drei Veranstaltungen befassen. Die Beratungsergebnisse der Beitragskommission werden dann wieder in das Präsidium und in den Gesamtvorstand eingespeist und aus diesen Sitzungen heraus wollen wir einen finalen Vorschlag für die Delegiertenversammlung formulieren.

RSB: Kann denn jetzt schon ein Stück weit der Vorhang über die Vorschläge gelüftet werden?

Willi Palm: Im Verband kursieren bereits erste Gerüchte über die Inhalte der Vorschläge der Beitragskommission. Die Beitragskommission hat sich auch nicht nur ausschließlich darüber Gedanken gemacht, wie viel der Mitgliedsbeitrag pro Mitglied zukünftig kosten soll. Es hat auch eine Betrachtung stattgefunden, ob einzelne Verbandsdienstleistungen über den Beitrag abgerechnet werden sollen oder sachbezogen eine zielgruppenbezogene Kostenbeteiligung vorgenommen werden soll. In diesem Zusammenhang ist auch lange über die Frage diskutiert worden, ob es einen Unterschied in der Kostenbeteiligung zwischen sportlich aktiven und sportlich inaktiven Mitgliedern geben soll. Ich glaube, dass die Ideen der Beitragskommission in der Frage einem fairen Grundgedanken folgten: wir sind eine Solidargemeinschaft.

Das Arbeitsergebnis der Beitragskommission ist ein sehr umfangreiches Konzept. Dieses werden wir in den nächsten Wochen für die Vereine nachvollziehbar aufbereiten. Aber alle Vereinsvorsitzende, die jetzt vor Neugierde platzen, muss ich trotzdem noch etwas auf die Folter spannen. Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir uns genau diese drei Infoveranstaltungen überlegt. Wir wollen keine Frage unbeantwortet lassen.

Beteiligen Sie sich deshalb an unserem Informations- und Diskussionsangebot!

Haben Sie Feedback für uns?

Ihr Kommentar wird verbandsintern an die zuständige Person/Gruppe weitergeleitet und nicht auf der RSB-Webseite veröffentlicht.